Osteopathie Erwachsene
- Mehr als nur Symptombehandlung
- Drei Ebenen - Ein Ziel
- Ursachen aufspüren - Auslöser finden
- Präzise und Wirksam
- Selbstheilung aktivieren
Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die den Menschen als Ganzes betrachtet. Dahinter steckt der Gedanke, dass Beschwerden oft nicht isoliert entstehen, sondern mit anderen Spannungen, Belastungen oder Einschränkungen im Körper zusammenhängen. Deshalb geht es in der Osteopathie nicht nur um das Symptom selbst, sondern immer auch um die Frage, was dahintersteckt.
Begründet wurde die Osteopathie um 1874 von A. T. Still in den USA. Sein Ansatz war damals neu: Er ging davon aus, dass der Körper viele Dinge selbst regulieren kann, wenn seine Strukturen frei beweglich sind und gut zusammenarbeiten. Genau dieser Gedanke prägt die Osteopathie bis heute.
Im Mittelpunkt steht deshalb das Zusammenspiel aller Strukturen und Funktionen im Körper. Muskeln, Gelenke, Faszien, Organe und Nervensystem beeinflussen sich gegenseitig. Die Osteopathie gliedert sich dabei in drei große Bereiche, die in der Behandlung immer im Zusammenhang betrachtet werden.
Ablauf des ersten Termins
Damit ich mir ein gutes und möglichst vollständiges Bild machen kann, erhalten Sie vor dem ersten Termin einen Fragebogen. Diesen gehen wir gemeinsam durch. So lassen sich wichtige Informationen zu Ihrer Gesundheit, zu früheren Beschwerden und zu bereits vorhandenen Befunden direkt mit einbeziehen.
Danach folgt ein ausführliches Gespräch. Dabei geht es um Ihre aktuellen Beschwerden, um mögliche Auslöser, um Ihre Ziele und natürlich auch um offene Fragen. Für mich ist das ein wichtiger Teil des Termins, weil sich schon hier oft erste Zusammenhänge zeigen, die für die Behandlung später eine Rolle spielen.
Im Anschluss untersuche ich den Körper ganzheitlich. Ich prüfe Beweglichkeit, Spannungen im Gewebe und die funktionellen Zusammenhänge zwischen einzelnen Bereichen. Erst danach beginnt die eigentliche Behandlung, die sich immer an Ihrem Befund orientiert und je nach Situation sowohl sanfte als auch intensivere Techniken umfassen kann.
Weitere Termine
In den Folgeterminen steht die weitere Behandlung im Vordergrund. Dabei schaue ich immer darauf, wie Ihr Körper auf den ersten Termin reagiert hat und welche Veränderungen sich seitdem gezeigt haben. So lässt sich die Behandlung gezielt anpassen und sinnvoll weiterführen.
Manchmal reicht schon eine weitere Sitzung aus, um eine gute Veränderung zu erreichen. Häufiger zeigt sich aber, dass der Körper etwas mehr Zeit braucht, besonders wenn Beschwerden schon länger bestehen oder sich bestimmte Spannungsmuster über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben.
In vielen Fällen werden deshalb drei bis sechs Behandlungen im Abstand von einigen Wochen empfohlen. Wie viele Termine am Ende sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation ab. Es gibt dafür kein starres Schema, sondern eine Einschätzung, die sich an Ihrem Verlauf orientiert.
Dauer und Kosten
Die Kosten für eine osteopathische Behandlung liegen zwischen 60 € und 110 € pro Sitzung. Je nach Anliegen und Behandlungsverlauf dauert ein Termin in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.
Die Abrechnung orientiert sich am Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker, dem sogenannten GebüH. Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich inzwischen an den Kosten für osteopathische Behandlungen. Es lohnt sich deshalb, vor dem Termin direkt bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen, welche Voraussetzungen gelten und in welcher Höhe ein Zuschuss möglich ist.
Stand Januar 2026 gelten unter anderem folgende Angaben:
- AOK PLUS: 3 × 60 € pro Kalenderjahr
- IKK: 4 × 40 € pro Kalenderjahr
- TK: 3 × 40 € pro Kalenderjahr
- Barmer: bis zu 200 € Bonus für Schwangere und Neugeborene